Am Samstag, den 25. März 2017 fand die erste Bezirksversammlung 2017 des Bezirkes 23 statt. Gastgeber dieses Anlasses war der Fanclub Zollernalb. Treffpunkt für die Versammlung war im Gasthaus des Brauhauses Zollernalb in Albstadt-Ebingen. So nahmen dann auch drei Schweizerschalker(!) die etwa 2.5 Stunden lange Strecke auf sich, um die neuesten Informationen vom Bezirk aus erster Hand zu erfahren. Das stattgefundene fassen wir in diesen Bericht zusammen.

Der gastgebende Fanclub begrüsst die Anwesenden und überreichte das Mikrofon nach einer kleinen Vorstellungsrunde der Bezirksleitung. Es sind etwa 60-80 Person von 21 Fanclubs anwesend.

Die Bezirksleiterin Marion Scheuffele startet die Versammlung mit der Begrüssung der Anwesenden. Auch Arthur Sager, ehemaliger Leiter des SFCV, begrüsst die Anwesenden.

Marion erklärt, dass sie sich Ende November 2016 für den Aufsichtsrat beim SFCV hat aufstellen lassen und im Januar 2017 auch gewählt wurde. So darf sie nicht mehr den Vorsitz des Bezirks ausüben, ist aber noch bis Ende Jahr gewählt. Da Wahlen nur alle 3 Jahre stattfinden und so Neuwahlen für die Bezirksleitung erst auf 2018 angesetzt sind, wird Steffen Häfer deshalb das Mandat der Bezirksleitung ab sofort „kommissarisch“ inne halten. Für uns Schweizer ist der Ausdruck „Leitung Ad Interim“ wohl eher geläufiger. Da die Bezirksleitung ihr Team selbst zusammenstellt, zählt Siegfried Weiderich alias „Gaga“ neu auch zu diesem Team.

Marion erläutert, dass Steffen als einziger sich intensiv für diesen Posten bemerkbar gemacht und bemüht hatte. Sowohl schriftlich, wie auch mündlich. Arthur Sager bekräftigt, dass jeder und jede sich für dieses Amt hätte melden können, aber niemand davon Gebrauch gemacht hatte. An diese Mitteilung stellte sich Steffen Häfer den Anwesenden vor.

Dieses Vorgehen der Bezirksleitung war Anlass zu einer sehr angeregten Diskussion, da die Mehrheit der Teilnehmer sich schlicht überrumpelt fühlte, weil sie von diesem Vorgehen in keiner Weise in Kenntnis gesetzt wurden. Es fand zumindest im Vorfeld keinen mündlichen oder schriftlichen Informationsaustausch unserer Leitung mit allen Fanclubs zu diesem Thema statt. Die dementsprechenden Reaktionen warteten nicht lange auf sich. Weil Pascal Thomée die Bezirksleitung immer wieder tatkräftig unterstützte und nicht für die „kommissarische“ Weiterführung in Frage kam, wollte Armin Schäfer wissen, was denn die Differenz zwischen den genannten Parteien wäre. Marion gab zur Antwort, dass sie zu dieser Frage nicht eingehen müsse und er ihr diese Frage nochmals unter 4-Augen stellen könne. Weiter wurde ausgeführt, dass Pascal damals nicht als Bezirksleiter gewählt wurde. Ein Erstaunen hallte durch den Raum.

Claus Lamnek fragte Arthur Sager, welche Funktion er in dieser Versammlung hat. Auf diese Frage war von der Bezirksspitze niemand so recht darauf vorbereitet. Marion vermeldete dann, dass Arthur eine Einladung von ihr erhalten hatte. Allerdings ohne allzugross Gegensteuer zur Frage zu geben zog sich Arthur zurück. Weiter wurden keine kritischen Fragen mehr gestellt. Einzelne Mitglieder meldeten sich zur Wort, dass es zwar unschön abgelaufen sei, aber dass man sich mit der jetzt neuen Situation abzufinden hätte, das Beste daraus machen muss und es nächstes Jahr dann Wahlen gibt. Wir sind jedenfalls gespannt auf die nächste Bezirksversammlung.

Weiter ging es mit den Infos aus unserem Mutterhaus. Der geplante Spielertag ist auf das letzte Heimspiel gegen den HSV am 13.05.2017 angesagt. Sofern unser Schalke sich in der Europaleague sich für die nächste Runde qualifiziert, wird das letzte Heimspiel auf den Sonntag, 14.05.2017 angesetzt. Der Spielertag findet dann nicht mehr statt.

Nächstes Traktandum war die Kartenvergabe für das ¼ Final Spiel der Europaleague bei Ajax Amsterdam. Leider stand das erhaltene Kontingent etwa im Verhältnis 1:3 zur Bestellzahl. Unter der Berücksichtigung, dass Salzburg nicht in die Wertung aufgenommen wurde, bekamen die Personen eine Karte für Amsterdam, welche vorher ein Spiel der Europaleague gesehen haben und die Karte über den Bezirk buchten. So standen die „falschen Namen“ auf der Bestellliste und wir von 654 Km. gehen diesmal leer aus.

Es standen nun Wahlen für den Kartenausschuss auf dem Programm. Kartenausschusschef Peter Weisser bittet darum, dass bei Interesse jede dargebotene Hand herzlich willkommen sei mitzutun. So wurde nebst dem bereits bestehenden Team noch zwei Personen zusätzlich und einstimmig gewählt. Es sind das Pascal Thomée vom Fanclub 654Km. und Martin Brucher von den Schwarzwald Elchen. Herzliche Gratulation zur Wahl.

Mit dem Schlusswort ging es dem Ende der Versammlung entgegen. Nach einer intensiven Stunde schloss Marion die Versammlung

Im Anschluss machten wir uns auf den nach Hauseweg und genehmigten unser Abendessen bei „Amadeus“. So hiess das Restaurant mit Biergarten wirklich.

 

Mozart / 654